Der Fundus der Harzburg
kehrt zurück

Die Harzburg war einstmals weit über die Grenzen des Harzgebirges hinaus bekannt. Als stärkste, größte und schönste Burg war sie über Jahrhunderte mit wechselnder
Bedeutung Sitz der Herrscher vom Kaiser


Heinrich IV über Friedrich I (Barbarossa) bis Otto IV

der 1218 auf dem Berg verstarb.

Danach ging die Burg in den Besitz der Wohldenberger und ab 1332 an die Werningeröder über. Im Wechsel sind Namen wie:

Otto der Quade - die Grafen von Schwichelt -

und ab 1412 die Herzöge von Braunschweig

zu nennen.

Den 30 jährigen Krieg erlebte die Burg unter den verschiedensten Besatzungen.

Ab dem Jahre 1650 läßt Herzog August der Jüngere die Burg völlig niederreißen und gibt sie als Steinbruch frei.

Forstrat Nehrig hat in den Jahren 1900 - 1908 auf dem kleinen und großen Burgberge Grabungen vorgenommen.
Die Fundstücke, die schon einmal in einem Museum - ab 1921 auf dem Burgberge zu sehen waren, wurden nach Auflösung desselben zum Braunschweigischen
Landesmuseum überstellt.


Nunmehr kehren diese Exponate nach Bad Harzburg zurück und können jeden

Mittwochs um10:00 Uhr
und Sonntags von 15:30 bis 16:30 Uhr
im "Museum in der Remise"
besichtigt werden.


Sie können auch eine zusammenfassende Abhandlung über die Geschichte der Harzburgen in Buchform erwerben.

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